Der Siegeszug der Drohnen hält an

Was vor einigen Jahren bestenfalls zum Filmtitel gereicht hätte, ist heute völlige Normalität. Denn Drohnen sind am deutschen Himmel so normal, wie Flugzeuge. Die Zahl der Drohnenpiloten steigt ständig und inzwischen ist sie so hoch, dass es notwendig wurde, die Rechte und Pflichten von Drohnenpiloten gesetzlich neu zu regeln. Doch keine Sorge – der Flug mit einer Drohne ist noch immer eine spaßige Angelegenheit und kann eine Art der Entspannung sein. Dabei ist es kein Wunder, dass Drohnen weltweit so beliebt sind. Technisch versiert und mit vielen Spielereien versehen ermöglichen sie es ihren Piloten, in die Lüfte abzuheben und, je nach Drohne, auch noch Bilder von der Erde unter ihr zu machen. Doch Drohne ist nicht gleich Drohne – es gilt einiges zu beachten, wenn man eine Drohne kaufen möchte. Grund genug, sich eingehend mit dem Thema zu befassen, bevor man sich für ein Modell entscheidet.

Wer eine Drohne kaufen möchten hat die Qual der Wahl

Der Markt für Drohnen für die private Nutzung ist ebenso riesig wie hart umkämpft. Ständig neue Sonderangebote und Hersteller, die ihre Spielzeugdrohnen billig über Discounter auf den Markt werfen – das ist die eine Seite des Drohnenmarktes. Die andere Seite sind hervorragende Hersteller, die ihre Drohnen mit großer Qualität und ständig neuen Innovationen ausstatten und so bei ihren Piloten ein einzigartiges Flugerlebnis entstehen lassen. Zu diesen Herstellern gehören Branchenriesen wie DJI, Yumeec oder Parrot. Das diese Drohnen natürlich auch ihren Preis haben, ist selbstverständlich. Dabei ist Parrot von den genannten Drohnenherstellern der Vertreter, der am stärksten auch auf dem Markt für Minidrohnen mitmischt. Genau diese Minidrohnen sind nämlich eine optimale Wahl, wenn es um den Einstieg in den Drohnenflug geht. Denn eine Minidrohne ist in der Regel leichter zu fliegen, als die größeren Modelle. Dazu kommt, dass man eine Minidrohne problemlos auch im Haus aufsteigen lassen und hier üben kann. Mit einer größeren Drohne wie einem Quadrocopter oder gar einem Octocopter wäre das undenkbar – es sei denn man hätte einen großen Keller oder einen anderen großen Raum in dem man seine Flugmanöver durchführen könnte. Doch mit einem Octocopter im Wohnzimmer seine Flugeinlagen zu versuchen wird kaum möglich sein – zu groß ist die Drohne und zu groß folglich auch die Gefahr, dass ein Unfall passiert und Drohne und Einrichtung zu Schaden kommen.

Wer eine Drohne kaufen möchte sollte sich vorher genau überlegen, was für eine Drohne er haben möchte und im Anschluss den einen oder anderen Drohnentest im Internet lesen. Nur so kann er sicherstellen, dass er sich auch für die Drohne entscheidet, die genau die Eigenarten, technische Spielereien und Funktionen mitbringt, die man sich wünscht. Während fortgeschrittene Piloten gern auf Drohnen aus dem Hause DJI zurückgreifen und die ausgefeilte Qualität des Marktführers zu fairen Preisen zu schätzen weiß, sind Fluganfänger bei günstigeren Drohnen mit leichterem Flugverhalten besser aufgehoben.

Eine Drohne mit Kamera – ein echtes Highlight unter den Drohnen

Wer sieht nicht gern alte Videos, die man irgendwann einmal als Andenken aufgenommen hat. Und jetzt stelle man sich vor, man könnte solche Videos von den Urlaubsregionen die man schon besucht hat oder von seiner eigenen Heimat machen – und zwar aus der Luft. Geht nicht? Geht doch. Eine Drohne mit Kamera macht es möglich. Natürlich, wenn Sie sich im Ausland befinden sollten Sie sich vorher genau vergewissern, was Sie mit Ihrer Drohne machen und Filmen dürfen und was nicht. Aber unabhängig davon bietet die Drohne mit Kamera eine ganze Reihe einzigartiger Möglichkeiten. Eine davon ist zum Beispiel der Umstand, dass man auf dem Boden der Tatsachen steht, vor den eigenen Augen aber die Aufnahmen eines rasanten Drohnenfluges vorbeiziehen. Wer eine sogenannte First Person View Brille verwendet, bekommt die Bilder der Kamera direkt auf die Brille und wird sich so fühlen, als würde er selbst in der Drohne sitzen und das unbemannte Flugobjekt nicht von der Erde aus steuern sondern würde direkt im Cockpit der Maschine sitzen. Allein dieses Erlebnis ist für viele schon Grund genug, mit dem Drohnenflug anzufangen. Denn die Welt so vor Augen und mit der Möglichkeit, alles einmal aus einer neuen Perspektive zu sehen, erscheinen viele Probleme, Ideen und Sorgen auf einmal nicht mehr ganz so groß.

Mit einem Quadrocopter Bausatz eine Drohne selber bauen

Wie erwähnt gibt es eine ganze Reihe von Drohnenherstellern die sich seit Jahren einen erbitterten Kampf in Sachen Vormachtstellung auf dem Drohnenmarkt liefern. Dabei wird weder vor Preiskämpfen noch vor neuen Entwicklungen und Ideen zurückgeschreckt – wer neue Wege gehen möchte findet aktuell noch schneller und besser den je die passende Drohne. Allerdings gibt es auch eine ganz andere Art, an eine gute bis sehr gute Drohne zu kommen und dabei auch noch stolz auf sich selbst zu sein. So kann man beispielsweise einen Quadrocopter Bausatz kaufen und die Drohne dann selbst nach Anleitung mit den vorhandenen Teilen zusammenbauen. Das hat verschiedene Vorteile. Angefangen damit, dass man die Drohne selbst zusammengebaut hat, was eine ganze andere Bindung zu der Drohne entstehen lässt. Bis hin zu der Tatsache, dass ein Quadrocopter Bausatz in der Regel günstiger ist, als eine qualitativ vergleichbare Drohne die man Ready to Fly erwirbt. En weiterer Vorteil, wenn man seine Drohne selbst baut, ist der Umstand, dass man schnell ein Gefühl für die technischen Hintergründe und Eigenarten einer Drohne bekommt. Man versteht nach dem Bau viel besser, wie die Drohne funktioniert und wieso sie womöglich so reagiert wie sie es tut. Und so ist der Bau einer Drohne mit Hilfe eine Quadrocopter Bausatzes keine Spinnerei oder einfache Tüftelei – es ist so etwas wie die Vorbereitung auf den bestmöglichen Drohnenflug überhaupt. Dazu kommt, dass Drohnen die komplett selbst gebaut wurden oder die aus einem Quadrocopter Bausatz errichtet worden sind in der Regel eher durch neue Teile aufgerüstet werden können, als hochpreisige Ready to Fly Modelle, an denen man oftmals nicht einmal die Kamera verändern kann. Wer also keine Drohne „von der Stange“ mit einer klassischen Grundausstattung und serienmäßig verbauten Zubehörteilen haben möchte, kann dies nur umgehen, indem er seine Drohne selber baut.

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